Funkalarmanlagen – Funktion und mögliche KfW-Förderung

Funkalarmanlagen liegen in der heutigen Zeit im Trend, denn immer mehr Einbrüche bewegen Haus- und Wohnungsbesitzer sowie Gewerbetreibende, ihr Eigentum zuverlässig zu schützen. Dabei sichern Funkalarmanlagen Innenräume und Außenbereiche des jeweiligen Objektes. Den Kern der Funkalarmanlage bildet eine Alarmzentrale, welche die anderen Komponenten des Systems steuert und Signale der angeschlossenen Rauchmelder sowie der Öffnungs- und Bewegungsmelder auswertet. Im Gefahrenfall wird je nach Anwendungsfall beispielsweise eine Außensirene aktiviert und ein Alarm an die Hausbesitzer oder angeschlossene Sicherheitsunternehmen weitergeleitet.

FunkalarmanlagenFunkalarmanlagen erfüllen damit die Aufgaben, Einbrecher möglichst vor Erreichen des Objektes von der Tat abzuschrecken, im Fall eines Eindringens die Aufmerksamkeit der Nachbarn und des Umfeldes auf die Gefahrensituation zu lenken sowie im Falle eines Einbruchs die Polizei bzw. einen Sicherheitsdienst zu alarmieren.

KfW-Förderung bei Erfüllung der EU-Norm EN 50131 Klasse II

Funkalarmanlagen gibt es in verschiedenen Ausführungen für Wohnungen, Häuser oder für gewerbliche Objekte, die einen besonderen Schutzstandard erforderlich machen. Bei der Auswahl einer Funkalarmanlage sollten Sie unbedingt auf die Zertifizierung nach der Europanorm EN 50131 Klasse II (Grad 2) oder höher achten, denn erst ab dieser Zertifizierung ab Grad 2 erfüllen Funkalarmanlagen den empfohlenen kriminalpolizeilichen Standard zum Schutz von Wohnungen und Häusern. Auch die Förderung der Alarmanlage durch die KfW ist mit dieser Zertifizierung möglich.

Funkalarmanlagen-Installation ohne Kabelverlegung

Eine Funkalarmanlage ist im Vergleich zu herkömmlichen Alarmanlagen einfach zu installieren, denn der bauliche Aufwand für die Kabelverlegung entfällt. Die Montage des Sicherheitssystems erfolgt damit schnell und sauber.

Manipulationssicherheit von Funkalarmanlagen

Moderne, zertifizierte Funkalarmanlagen nutzen mehrere Funkkanäle für die Übertragung von Daten. Sobald ein Kanal gestört ist, wechselt das System automatisch auf eine freie Frequenz. Dadurch werden Manipulationen und Funkstörungen verhindert und die Sicherheit des Objektes ist gewährleistet.

Bei einer Funkalarmanlage können Sie die Elemente je nach Bedarf austauschen oder erweitern, hier sind unzählige Kombinationen je nach Anzahl der zu schützenden Räume, Türen und Fenster möglich. Bei einem Umzug in ein neues Haus oder in eine neue Wohnung können Sie die Alarmanlage einfach mitnehmen und im neuen Objekt erneut verwenden.

Komponenten von Funkalarmanlagen

  • Funk-Alarmzentrale
  • Funk-Kontaktmelder (erkennen Tür-oder Fensteröffnungen)
  • Funk-Bewegungsmelder für Innenräume und Außenbereiche
  • Funk-Rauchmelder
  • Funk-Handsender (zur Steuerung der Alarmanlage)
  • Funk-Übertragungsdgerät (zur Alarmierung über das Telefonnetz)

Bei der Auswahl einer passenden Funkalarmanlage für Ihr Objekt können Sie auf die Hilfe und Erfahrung von SOSCOM zurückgreifen. Machen Sie bei der Planung und Installation der Alarmanlage keine Kompromisse und lassen Sie sich kostenlos vom zertifizierten Facherrichter vor Ort beraten.