Die Anzahl an Einbrüchen bewegt sich hierzulande seit vielen Jahren auf einem hohen Niveau. Viele Betroffene klagen über einen relevanten Sachschaden – der Verlust des Sicherheitsgefühls kommt als psychische Belastung hinzu. Mit einem professionellen Einbruchschutz reduzieren Sie dieses Risiko beträchtlich! Die öffentlich-rechtliche KfW-Bank fördert Investitionen in den Gebäudeschutz mit zinsgünstigen Krediten oder einem Zuschuss.

Diese einbruchhemmenden Maßnahmen unterstützt die KfW-Bank

Im ersten Schritt interessiert, ob Sie zum Kreis der Anspruchsberechtigten gehören: Die beiden KfW-Förderprogramme für Bestandsimmobilien richten sich an Eigenheimbesitzer und Mieter. Auch private Eigentümer von Immobilien mit maximal zwei Wohneinheiten und Eigentümergemeinschaften können wahlweise einen Kredit oder einen Zuschuss beantragen.

Antragsberechtigte finanzieren mit der KfW-Förderung eine Vielzahl an Schutzmechanismen. Sie können zum Beispiel Alarmanlagen-Fachbetriebe mit der Installation moderner Warnsysteme beauftragen. Kosten für Smart-Home-Lösungen mit integrierter Sicherheitstechnik akzeptiert die KfW ebenfalls. Darüber hinaus fördert sie den Einbau einbruchhemmender Türen sowie Fenster und Nachrüstsysteme wie Türzusatzschlösser. Zudem können Sie die staatliche Unterstützung für das Anbringen von Rollläden und Fenstergittern verwenden. Wichtig ist, dass anerkannte Dienstleister wie Alarmanlagen-Fachbetriebe die jeweiligen Arbeiten ausführen.

Zwei Formen der Förderung: Kredit oder Zuschuss

Bei der staatlichen Förderung des Einbruchschutzes entscheiden Sie sich zwischen einem Förderkredit und einem Zuschuss. Wägen Sie im Vorfeld ab, welche der beiden Varianten für Sie finanziell attraktiver ist. Der Förderkredit zeichnet sich durch einen niedrigen Zinssatz weit unter dem Marktniveau aus. Sie sparen im Vergleich zu einem Bankkredit viel Geld. Das Förderdarlehen eignet sich insbesondere, wenn Sie die Umbaumaßnahmen durch Alarmanlagen-Fachbetriebe und andere Dienstleister per Kreditfinanzierung stemmen müssen. Der Vorteil des Förderzuschusses liegt darin, dass Sie unmittelbar einen Geldbetrag erhalten. Mit diesem können Sie bis zu 20 % des Rechnungsbetrags begleichen.

Zinsgünstiger Förderkredit für den Einbruchschutz und den barrierefreien Umbau

Die preiswerte Kreditfinanzierung für einbruchhemmende Maßnahmen sichern Sie sich mit dem Förderprogramm „Altersgerecht umbauen“ (159). Der Titel kann in die Irre führen: Dieses Programm beschränkt sich nicht auf die Barrierefreiheit, es umfasst auch Investitionen in den Einbruchschutz. Die niedrigen Zinssätze und die liberalen Vergabekriterien sind die Pluspunkte dieses Förderkredits. Sie finanzieren mit der KfW-Förderung Vorhaben bis zu einer Summe von 50.000 Euro. Kombinieren Sie den altersgerechten Umbau und die Verbesserung Ihres Einbruchschutzes: Mit diesem KfW-Kredit bezahlen Sie Rechnungen für Baufirmen, Treppenlift-Anbieter und Alarmanlagen-Fachbetriebe kompakt aus einer Quelle!

Bis zu 1.600 Euro Zuschuss für einbruchhemmende Maßnahmen

Mit dem Programm „Einbruchschutz – Investitions­zuschuss“ (455-E) erhalten Sie für einen Investitionsbetrag von mindestens 500 Euro bis maximal 15.000 Euro eine attraktive Einmalzahlung. Es handelt sich um einen Zuschuss, den Sie nicht zurückzahlen müssen. Bei einer Summe zwischen 500 Euro und 1.000 Euro verzeichnen Sie einen Fördersatz von 20 % des Rechnungsbetrags. Liegen Ihre Kosten für Alarmanlagen-Fachbetriebe und andere Spezialisten höher, übernimmt die KfW für Summen über 1.000 Euro bis zur Höchstgrenze weitere 10 %. Bei Gesamtkosten von 15.000 Euro beträgt der Zuschuss 1.600 Euro.

So beantragen Eigentümer und Mieter die KfW-Förderung für den Einbruchschutz

Die Modalitäten bei der Antragstellung unterscheiden sich: Den Kredit vereinbaren Sie mit Ihrer Hausbank oder mit einer anderen Bank, die mit der KfW zusammenarbeitet. Den Zuschuss beantragen Sie dagegen direkt auf dem Online-Zuschussportal der KfW. Dort laden Sie später auch die Rechnungen der Alarmanlagen-Fachbetriebe und weiterer Dienstleister hoch. Bei beiden Varianten müssen Sie den Antrag vor dem Beginn der Arbeiten stellen!

SOSCOM berät Sie gern, wenn Sie eine Einbruchmeldeanlage / Alarmanlage in Berlin und Umgebung planen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie kompetent und fair.