Die Hersteller von Alarmanlagen zum Selbsteinbau locken mit niedrigen Preisen. Tatsächlich können Käufer viel Geld sparen, die Beauftragung einer Sicherheitsfirma kostet deutlich mehr. Doch diese Ersparnis bereuen viele Kunden später. Diese preiswerten Anlagen erfüllen ihren Zweck unzuverlässig, es existieren erhebliche Sicherheitsmängel. Das haben die Experten der Stiftung Warentest bereits 2017 herausgefunden und vor diesen Alarmanlagen gewarnt.

Stiftung Warentest unzufrieden mit DIY-Alarmanlagen

AlarmanlagenMit Do-it-yourself die Kosten minimieren: Das versprechen die Produzenten von Alarmanlagen zur Selbstmontage. Doch die Tester des bekannten Verbrauchermagazins bestätigen die Hersteller nur in zwei Punkten. Erstens sind diese Alarmsysteme günstig, zweitens gestaltet sich die Montage für Heimwerker einfach. Beim dritten Punkt widersprechen die Tester aber vehement. Diese DIY-Alarmanlagen können in puncto Sicherheit nicht ansatzweise mit Alarmsystemen vom Profi mithalten.

Insgesamt nahmen die Tester vier Produkte unter die Lupe. Nur ein System können sie empfehlen, aber auch bei diesem sehen sie Mängel. Zwei Artikel beurteilen sie mangelhaft. Bei allen untersuchten Alarmanlagen gibt es in unterschiedlichem Ausmaß Lücken, die Kriminelle ausnutzen können. Teils weisen diese Sicherheitssysteme haarsträubende Angriffspunkte auf. Einbrecher können bei manchen Anlagen zum Beispiel außen die Alarmsirene und Sensoren abmontieren, ohne dass sie Alarm auslösen. Einige Produkte erkennen beim Scharfschalten nicht, dass noch ein Fenster oder eine Türe offen ist. In diesem Fall verlassen Bewohner mit einem sicheren Gefühl das Haus, später dringt ein Krimineller durch ein offenes Fenster ein.

Hacking als relevante Gefahr

Das Risiko von Hackerangriffen nimmt insgesamt zu, das gilt auch für Alarmanlagen. Die meisten Systeme zum Selbsteinbauen sind vor diesen Attacken schlecht geschützt. Dadurch können Kriminelle von außen die Steuerung über ein System erlangen und es ausschalten. Damit räumen sie diese Hürde problemlos aus dem Weg. Bei installierten Überwachungskameras gelingt es versierten Hackern zusätzlich, die Bilder anzusehen. Sie erkennen jederzeit, ob sich jemand im Gebäude befindet und können ihren Einbruch entsprechend planen. Darüber hinaus gibt es Spanner, die aus anderen Gründen die Bilder abrufen und tief in die Privatsphäre der Bewohner eindringen.

Alarmanlagen vom Profi: Diese Vorteile bieten Fachbetriebe

Käufer von Alarmanlagen haben einen konkreten Anspruch: Sie wünschen maximale Sicherheit. Diesen Anspruch erfüllen ausschließlich Fachleute für Alarmsysteme. Im ersten Schritt analysieren sie die örtlichen Gegebenheiten und identifizieren sämtliche Schwachstellen. Auf dieser Basis schlagen sie eine individuelle Lösung für die Gebäudesicherung vor, sie verkaufen ausschließlich hochwertige und sichere Alarmsysteme. Im zweiten Schritt installieren sie alle Komponenten der Alarmanlagen fachgerecht, sodass Einbrecher verzweifeln und von ihrem Vorhaben ablassen. Die Investition in eine professionelle Gebäudesicherung zahlt sich aus!